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Oberösterreich

HINWEISE

Allgemeine Hinweise

Kunst- und Kulturschätze aus allen Epochen der Geschichte eröffnen Interessierten eine Reise durch die kulturelle Vergangenheit Oberösterreichs.

Nahe Hallstatt liegt das Gräberfeld, das einer ganzen Epoche den Namen "Hallstattzeit" gegeben hat. Ab dem 12. Jhdt. entstanden erste Klöster (zB. Wilhering). Mehrere gotische Kirchen und Bürgerhäuser (zB. Bummerlhaus in Steyr) wurden ab dem 14. Jhdt. erbaut. Eine Besonderheit sind mehrere Flügelaltäre (zB. Kefermarkt), die in Verbindung mit der spätgotischen Tafelmalerei im Flügelaltar Pachers (St. Wolfgang) die Vollendung erreichten. Zeugen der Renaissance sind u.a. das Wasserschloß Aistersheim oder die Greinburg. Das künstlerische Schaffen erreichte im Barock und Rokoko seinen Höhepunkt und entfaltete sich vor allem im Klösterbau (zB. Kremsmünster).

 

Oberösterreich wird sowohl vom maritimen als auch vom kontinentalen Klima beeinflusst.

Aufgrund der großräumigen Landschafts-gliederung treten die Klimafaktoren unterschiedlich stark in Erscheinung.

Die trockensten Gebiete liegen im östlichen Mühlviertel und im Eferdinger Becken, wo die Jahressumme an Niederschlag zwischen 750 und 800 mm liegt. Im Alpenvorland liegen die Jahreswerte um 1.000 mm. Das Niederschlagsmaximum wird im Dachsteingebiet mit ca. 3.000 mm erreicht.

Der wärmste Bereich ist das Linzer Becken mit durchschnittlich 9°C. Von der 8°C-Jahresisotherme werden nicht nur weite Teile des Alpenvorlandes umfasst, sondern sie schiebt sich weit nach Süden in die Alpen. In 2.000 m Höhe beträgt das Jahresmittel nur noch 1°C.

 

Die Wirtschaft in Oberösterreich war und ist von vier Stärken geprägt: Salz, Eisen, Landwirtschaft, Technologie und Gastfreundschaft.

Bis 450 v.Chr. war Salz Lebensquelle der ansässigen Kelten. Im Mittelalter wurden die aus der Landwirtschaft gewonnenen Lebensmitteln gegen Eisen getauscht. Damit begann das Zeitalter der Hämmer und Schmieden im Ennstal. In Steyr, wo sich während der Kaiserzeit die Waffenschmiede des Reiches befand, werden heute BMW-Motoren erzeugt.

In Linz, der ehemaligen Handelsstadt, fasste die Stahlproduktion (Voest-Werke) Fuss. Zudem hat Linz heute einen der größten Binnenhäfen Mitteleuropas. Durch die Kraft des Wassers in den zahlreichen Gewässern wird Energie gewonnen. Auch der Tourismus nimmt einen wichtigen Stellenwert in Oberösterreichs Wirtschaft ein.

 

Im Laufe seiner bewegten Geschichte hat Oberösterreich eine ganze Reihe herausragender Söhne und Töchter hervorgebracht.

Komponisten und Maler ebenso wie Schriftsteller. Anton Bruckner hatte zum Beispiel seine Wurzeln in Ansfelden und wurde von nahen Stift St. Florian beeinflusst. Adalbert Stifters Literatur spiegelt hingegen seine enge Beziehung zum Böhmerwald wider. Aber auch viele Künstler die nicht in Oberösterreich geboren wurden, fanden in der Vielfalt seiner Landschaften die Inspiration zu außergewöhnlichen Werken. Am Attersee komponierte etwa Gustav Mahler und malte Gustav Klimt. Und in Bad Ischl ließ sich nicht nur Kaiser Franz Joseph zur Sommerfrische nieder, sondern in seinem Gefolge auch kreative Geister wie der Operettenkomponist Franz Lehàr.

 

Im harmonischen Gleichgewicht mit der Natur ist Oberösterreich die Heimat einer vielfältigen Tierwelt.



In Feld und Wald trifft man häufig auf Rehrudel. Typische Jagdtiere sind Hasen, Fasane, Rebhühner und Wildenten. Als verbreitete Raubtiere gelten Fuchs, Dachs und Marder, seltener findet man Iltis und Wiesel. Säugetiere wie Igel, Maulwurf und Spitzmaus stehen unter gesetzlichem Schutz. Haselmaus, Siebenschläfer und Eichhörnchen sind auf das Leben im Wald spezialisiert. Dank dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz haben die Graugänse vom Almsee internationale Bekanntheit erlangt. In den Gewässern kommen über 80 Fischarten vor. Im alpinen Bereich sind v.a. Forellen, Saiblinge, Äschen und Reinanken vorhanden, in der Donau Barsche, Welse und Aale.

 

Oberösterreichs intakte Natur ist geprägt von einer artenreichen Pflanzenwelt, die bei Wanderungen und Spaziergängen immer wieder zum Staunen einlädt.



Im Mühlviertel dominieren Fichten-Buchen-Tannenwälder, auch Birken sind zahlreich vertreten. Im Salzkammergut findet man großteils Fichtenwälder. Für Kalkplateaus (zB. im Toten Gebirge oder am Dachstein) ist die Latsche typisch. Weiden-Pappel-Eschen-Mischwälder prägen die Landschaft an Flüssen. Auf den Wiesen gedeihen neben Gräsern diverse Wiesenblumen wie Kleearten, Glockenblume, Margerite, Schafgarbe etc. Die Almen oberhalb der Waldgrenze bieten im Bergfrühling ein buntes Bild mit Alpenaster, Alpenmohn und Arnika, verschiedenen Enzianarten, Primeln usw. Die Berghänge werden im Frühsommer von den Alpenrosen in leuchtendes Rot verwandelt.

 

Oberösterreich befindet sich mitten im Herzen Europas.

Im Bereich von 48º nördlicher Breite und 15º östlicher Länge grenzt es im Westen an Deutschland, im Norden an Tschechien, im Osten an Niederösterreich und im Süden an Salzburg und Steiermark.

Das Bundesland hat eine Ausdehnung von rund 12.000 km² und umfasst somit ein Siebtel der österreichischen Staatsfläche. Mehr als 40 Prozent werden von Wasser, Wald und Gebirgen eingenommen. Mit den vorhandenen Eisenbahnlinien, dem verzweigten Autobahnnetz und dem Rhein-Main-Donaukanal befindet sich das Bundesland im Schnittpunkt wichtiger Nord-Süd und West-Ost Achsen.

 

Spuren von Leben lassen sich in Oberösterreich in etwa bis zum Erdaltertum, in den Gesteinen des Böhmischen Massivs, zurückführen.



Die in den Kalkalpen vorhandenen Ablagerungen werden dem Erdmittelalter zugerechnet. Der jüngste Teil des Landes, das Alpenvorland, entstand während der Erdneuzeit. Vor 2,5 Millionen Jahren kommt es aufgrund der weltweiten Abkühlung zum Eiszeitalter. Während der Vereisungsperioden vor ca. 600.000 Jahren hinterlassen die Alpengletscher ihre Spuren bis ins obere Innviertel. In den Schmelzperioden (vor 20.000 Jahren) geraten im Mühlviertel gewaltige Block- und Schotterströme in Bewegung. Etwa 8.000 Jahre später breiten sich wieder Holzgewächse aus. Ab der Jungsteinzeit wird der Mensch sesshaft und greift zunehmend in die natürliche Entwicklung ein.

 

Schon 976 gehörten das Machland (östliches Mühlviertel) und der Traungau (das Land westlich des Flusses Steyr) zum babenbergischen Herrschaftsgebiet.



Durch Kauf wurden weitere Grundherrschaften erworben und der Landbesitz nach Süden und Westen erweitert. Eine Trennung von Niederösterreich erfolgte erst in der Zeit Ottokar II. Premysl. 1504 erwarb Kaiser Maximilian I. das Mondseerland. Das Innviertel wurde nach dem Bayerischen Erbfolgekrieg im Frieden von Teschen im Jahre 1779 hinzugewonnen. Oberösterreich bekam auch vom Glanz der Habsburgermonarchie zu spüren, da Kaiser Franz Joseph I. alljährlich die Sommermonate in seiner Villa in Bad Ischl zubrachte und in seinem Gefolge auch der Hof und das Bürgertum der Metropolen als Gäste ins Land kamen.

 

Oberösterreich war schon immer Zentrum österreichischer Literatur. Der weite Bogen der Literaturlandschaft geht vom Mittelalter bis hin zur Gegenwart.



Ein Beispiel für die Literaturpflege in Klöstern ist die Bibliothek im Stift Kremsmünster, wo die berühmte Evangelienhandschrift "Codex Millenarius" aufbewahrt wird. Im Mittelalter war der bekannteste "oberösterreichische Literat" der Minnesänger Dietmar von Aist. 1501 kam Conrad Celtis´ Schauspiel "Ludus Dianae" zu einer vielbeachteten Aufführung. Vertreter der Barockzeit sind die Romanciers Beer und Rettenbacher. Das Zeitalter der großen Literaten des Landes beginnt im 19. Jhdt. mit Franz Stelzhamer und dem Spätklassiker Adalbert Stifter. In den letzten Jahrzehnten sorgten die Werke Thomas Bernhards über die Grenzen hinaus für Beachtung.

 

Das oberösterreichische Musikleben ist vielfältig wie das Land: traditionelle Volksmusik, klassische Konzertreihen und experimentelle Avantgardekunst.

Das Stift Kremsmünster erlangte wegen seiner hervorragenden Musikschule Bekanntheit. Seit 1679 werden im Steyrtal Maultrommeln erzeugt und gespielt. Der bedeutendste Musikschaffende im Land ist Anton Bruckner (1824-1896). Ihm zu Ehren findet in Linz jährlich das Internationale Brucknerfest statt. In den letzten Jahren haben sich auch in anderen Orten bedeutende Festwochen entwickelt (u.a. in Gmunden, Bad Ischl oder Klaus). An die 450 Blasmusikkapellen tragen zum traditionellen Musikleben bei. Moderne Kultur wird beim Ars Electronica Festival geboten, das einen hervorragenden Ruf in der internationalen Computerkunst genießt.

 

Gesetzgebungsorgan des Landes Oberösterreich ist der Landtag, dessen 56 Abgeordnete für eine Funktionsperiode von sechs Jahren gewählt werden.

Die oberösterreichische Landesregierung, das oberste Vollzugsorgan des Landes, wird vom Landtag gewählt. Die Landesregierung ist eine "Konzentrationsregierung", d. h., alle im Landtag mit einer bestimmten Anzahl von Abgeordneten vertretenen Parteien haben mindestens einen Sitz in der Landesregierung. Die Landesregierung vollzieht die Landesgesetze und verwaltet die Finanzen des Landes. Sie besteht aus neun Mitgliedern, vier gehören der ÖVP an, vier der SPÖ und eines den Grünen. An der Spitze der Landesregierung steht der Landeshauptmann. Das ist seit März 1995 Dr. Josef Pühringer.

 

In Oberösterreich leben rund 1,4 Millionen Einwohner. Nach Wien und Niederösterreich ist das Land ob der Enns das drittgrößte Bundesland Österreichs.

Die Einwohnerdichte in Oberösterreich beträgt 116 Einwohner pro km². Ca. 51 Prozent der Bevölkerung sind Frauen. Der Anteil der Ausländer liegt knapp über 7 Prozent. Älter als 60 Jahre sind in etwa 20 Prozent der Oberösterreicher. Die Anzahl der ledigen und verheirateten Personen hält sich die Waage.

45 Prozent der Einwohner sind erwerbstätig, 9,7 Prozent führen einen Haushalt ohne eigenes Einkommen, 18,6 Prozent sind Pensionisten und 14,5 Prozent werden als Schüler oder Studenten geführt.


 

Oberösterreichs Landschaftsbild ist geprägt von zahlreichen Seen, Gebirgsbächen und Flüssen mit hervorragender Wasserqualität.

Die wichtigsten Flüsse auf oberösterreichischem Gebiet sind die Donau, der Inn, die Salzach, die Enns, die Traun und die Steyr. Wie die meisten österreichischen Flüsse entwässern auch sie zur Donau hin. Die europäische Hauptwasserscheide trennt jedoch die Entwässerung im Mühlviertel zur Moldau und somit zur Elbe hin ab. Die größten Seen sind alle eiszeitlicher Entstehung. Ein Beispiel dafür ist der Attersee. Er ist mit über 46 km² Seefläche der größte österreichische Binnensee und bis fast 170 m tief. Er weist eine extrem niedrige Nährstoffbelastung auf und ist mit Sichttiefen bis zu 20 m der klarste See Oberösterreichs.

 

Praktische Hinweise

Hotels, Gasthöfe und Pensionen sind in Oberösterreich nach der offiziellen Klassifizierung durch Sterne gekennzeichnet.



Die Skala reicht vom Luxushotel, ausgezeichnet mit fünf Sternen, bis zum einfachen Ein-Stern-Betrieb:

***** Luxushotels
**** erstklassige Beherbungsbetriebe
*** gehobene Hotels, Pensionen, Gasthöfe
** mittlere Hotels, Pensionen, Gasthöfe
* einfache Hotels, Pensionen, Gasthöfe

Die Klassifizierung wird von einer unabhängigen Kommission der Wirtschaftskammer Oberösterreich durchgeführt. Einen detaillierten Kriterienkatalog finden Sie unter www.hotelsterne.at

 
Flughafen blue danube airport linz - Oberoesterreich

Der blue danube airport linz, liegt zirka 13 Kilometer von der oberösterreichischen Hauptstadt Linz entfernt.

Der blue danube airport linz sichert mit modernem Komfort einen internationalen Standard für Fluggäste.

Die Serviceschalter der Fluggesellschaften, variantenreiche Gastronomiepartner, Boutiquen und ein Travel-Value-Shop, zwei Banken, mehrere Reisebüros und Autovermieter bilden gemeinsam eine Vielfalt, die das Reisen zum blue danube airport linz zum Erlebnis macht.

Details zum blue danube airport linz finden Sie unter http://www.linz-airport.at

 

In Oberösterreich verfügen alle Orte in alpiner Lage über einen Bergrettungsdienst. Die Notrufnummer (ohne Vorwahl) lautet: 140



Österreichische Bergrettung
Landesverband Oberösterreich
A-4020 Linz, Weissenwolffstraße 17a
Telefon +43 7562 6110
Mobil +43 664 1618797
Fax +43 7562 6110

Die Österreichische Bergrettung bietet Ihnen nicht nur Hilfe in Notsituationen. Nützliche Tipps zur alpinen Sicherheit und entsprechender Ausrüstung sowie diverse Trainings- und Kursangebote finden Sie unter http://www.bergrettung.at


 

In Oberösterreich bieten der ÖAMTC und der ARBÖ 24-Stunden Hilfe bei Autopannen an.



Dienste der beiden Automobilclubs können von jedem Kraftfahrer in Anspruch genommen werden. Nichtmitglieder dieser Organisationen nutzen die Leistungen gegen Bezahlung.

Den Pannendienst
des ÖAMTC erreichen Sie unter der Telefonnummer 120
jenen des ARBÖ unter der Telefonnummer 123
(die dreistelligen Rufnummern sind ohne Vorwahl zu wählen).

 

In Oberösterreich steht eine bunte Auswahl an Radioprogrammen zur Verfügung.



Life Radio - Mhz 100,5
Musik aus den 70er, 80er, 90er und 2000er, Nachrichten immer 5 Minuten vor der vollen und der halben Stunde, ausführliche Wetter-Berichte, Verkehrsinfo

Krone Hit Radio - Mhz 92,6 oder 93,9
Nachrichten, Verkehrsinfo und internationale Popmusik

Ö1 - Mhz 97,5
klassische Musik, Beiträge zu Kunst und Kultur

Ö2 - auch Radio Oberösterreich - Mhz 95,2
Programm aus dem ORF-Studio Linz - Schlager und Unterhaltungsmusik

Ö3 - Mhz 88,8
internationale Popmusik, Nachrichten und Verkehrsfunk

FM4 - auch Blue Danube Radio -Mhz 104,0
Soul, Funk, Reggae, Hip Hop etc. Teile des Programms in englischer Sprache, Nachrichten auch auf Englisch und Französisch

 
Foto: http://www.linzer-city.at - Oberoesterreich

Die Geschäfte in Oberösterreich laden zum Bummeln, Schmökern und Shoppen!

Gesetzlich erlaubte Ladenöffnungszeiten: Montag bis Freitag 5:00 bis 21:00 Uhr, Samstag bis 18:00 Uhr.
Die tatsächlichen Öffnungszeiten der Geschäfte sind unterschiedlich, meist von 09.00 – 18.00 Uhr (Lebensmittelgeschäfte ab 08.00 Uhr), samstags bis 13.00 bzw. 17.00 Uhr
Sonderregelungen mit längeren Öffnungszeiten bestehen in Tourismusorten; Geschäfte in Bahnhöfen und auf Flugplätzen sind während der Verkehrszeiten (teilweise bis 23:00 Uhr) offen.

 

Oberösterreich besitzt ein dichtes Netz an Campingplätzen.

Ein Campingplatz-Verzeichnis erhalten Sie über die Oberösterreich Tourismus-Information unter der Telefonnummer +43 732 221022 oder via E-mail unter info@oberoesterreich.at

Ausserhalb der Campingplätze kann auf Privatgrundstücken nur mit Zustimmung des Grundeigentümers campiert werden. Wildcampen ist verboten.

Als Ausnahme gilt das Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen, ohne sich dabei häuslich einzurichten (d.h. kein Aufstellen von Vorzelten, keine Zubereitung von Speisen im Freien usw.).

 

Die Akzeptanz von Kreditkarten ist in Oberösterreich weit verbreitet.

Gängige Kreditkarten wie Visa Card, Euro Card, Diners Club oder Mastercard werden in vielen Hotel- und Handelsbetrieben angenommen. Auch an fast allen Tankstellen kann man mit Kreditkarten bezahlen. Welche Kreditkarten akzeptiert werden, ist anhand der Logos an der Außenfront des jeweiligen Betriebes angegeben.

In Restaurants hat sich die Akzeptanz von Kreditkarten noch nicht ganz durchgesetzt.


 

Währungseinheit ist der Euro

Im Umlauf sind derzeit Banknoten zu 500, 200, 100, 50, 20, 10 und 5 Euro. Die Euro-Banknoten sind ohne nationale Unterschiede einheitlich gestaltet und im gesamten Eurogebiet gültig. Münzen liegen im Wert von 2 und 1 Euro sowie zu 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent auf.

Die Vorderseiten der Euro-Münzen sind ohne nationale Unterschiede einheitlich gestaltet, die Rückseiten der Euro-Münzen tragen jeweils unterschiedliche nationale Motive. Alle Euro-Münzen sind im gesamten Euro-Währungsgebiet gesetzliches Zahlungsmittel und können daher in jedem Land des Eurogebietes verwendet werden.

 

Bei der Einreise aus einem Mitgliedstaat der EU werden grundsätzlich keine Zollkontrollen mehr durchgeführt, Stichproben sind aber jederzeit möglich.

Für die abgabenfreie Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern gelten folgende Mengen:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak oder eine anteilige Zusammenstellung der Waren.

1 Liter Alkohol und alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22% vol oder unvergällter Ethylalkohol von 80% vol. oder mehr
oder
2 Liter Alkohol und alkoholische Getränke mit max. 22% vol
oder
eine anteilige Zusammenstellung der Waren und zusätzlich 4 Liter
16 Liter nicht schäumende Weine sowie Bier

Duty Free-Einkäufe sind bei Reisen innerhalb der EU nicht möglich.

Bei der Einreise aus einem Nicht EU-Staat gelten geringere Höchstmengen für die abgabenfreie Einfuhr zum persönlichen Gebrauch.

Die Mehrwertsteuer-Refundierung ist nur für Gäste aus Nicht-EU-Staaten möglich. Im Geschäft ist das TAX-FREE-Formular (Geschäftsstempel) auszufüllen. Sobald man den EU-Raum verlässt, ist von der Zollbehörde des Ausreiselandes den Zollstempel anzufordern. Es wird nicht nur der österreichische, sondern ersatzweise auch ein Zollstempel eines der EU-Länder anerkannt.

Das fertig ausgefüllte Formular sendet man an:
Global Refund Austria GmbH
Zetschegasse 17
1230 Wien
Tel: +43 (0)179844 00
Fax: +43 (0)1/7984044

Detaillierte Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen unter www.bmf.gv.at/zoll

 

Oberösterreichs Küche ist so vielfältig wie das Land selbst. Hier vereinigen sich die Spezialitäten aus Bayern und Böhmen zur kulinarischen Bodenständigkeit.



Gmundner Kirchtagssuppe aus feinem Wildfleisch oder eine herzhafte Grießnockerlsuppe eröffnen das Menü. Typische Hauptgerichte sind zum Beispiel der Kremstaler Mostbraten, die berühmten Innviertler Knödel mit herzhafter Fleischfülle oder fangfrische, gebratene Almforellen.

Schleckermäuler sollten unbedingt einen Milchrahmstrudel oder Apfelschlangerl probieren. Zum Kaffee empfehlen sich die berühmten Ischler Krapferl oder ein Stück Linzer Torte.

In Oberösterreichs Kellern findet man Bier und Most. Viele kleine Brauereien und Mostheurige laden ein, neben guten Kostproben auch Schritte der Erzeugung kennenzulernen.

 

In Oberösterreich beträgt die elektrische Spannung 220 Volt Wechselstrom. Steckdosen und Gerätestecker ensprechen im allgemeinen der Euro-Norm.



Mehr als 30 Prozent des Energieverbrauchs werden in Oberösterreich bereits durch umweltfreundliche Energieformen wie Wasserkraft, Biomasse, Sonnenenergie, Windkraft oder Erdwärme gedeckt. Erneuerbare Energieträger, wie Sonnenenergie, Biomasse/Holz, Erdwärme, Windkraft und Wasserkraft sind im Gegensatz zu den begrenzten Vorräten an fossilen Brennstoffen durch den permanenten Energienachschub der Sonne praktisch unerschöpflich. Erneuerbare Energieträger sind zumeist heimische Energiequellen, mit deren Hilfe die Abhängigkeit von Energieimporten verringert werden kann.

 

Für die Einreise ist ein gültiger Reisepass notwendig. Mitreisende Kinder benötigen einen eigenen Pass oder müssen in dem der Eltern eingetragen sein.

Für Bürger einiger Staaten genügt auch ein nicht länger als fünf Jahre abgelaufener Reisepass oder ein amtlicher Personalausweis. Staatsangehörige aller Nachbarstaaten Österreichs, der EU-Mitgliedstaaten, sowie zahlreicher weiterer Staaten benötigen kein Visum.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie auf der Web-Site des Bundesministerium für Finanzen unter http://www.bmf.gv.at/zoll

 

Die Euro-Banknoten und Münzen sind im gesamten Eurogebiet gültig. Andere ausländische Zahlungsmittel werden in Euro gewechselt.

Banken wechseln zum offiziellen Tageskurs der Wiener Börse; in Wechselstuben auf Bahnhöfen und am Flughafen wird zu diesem Kurs noch eine "handling fee" in Rechnung gestellt. Soweit es sich um Zahlungsmittel handelt, die nicht an der Wiener Börse notieren, werden diese zu einem Freimarktkurs gewechselt.

 

In Oberösterreich erhalten Sie an jeder Tankstelle Diesel, bleifreies Normalbenzin mit 91 Oktan sowie Euro-Super (bleifreies Benzin mit 95 Oktan).



Seit 1993 ist der Verkauf von verbleitem Benzin in Österreich verboten. Für ältere Kraftfahrzeuge, die verbleiten Treibstoff benötigen, sind bleihältige Zusätze an den Kassen der Tankstellen erhältlich. Kraftstoff im Reservekanister bleibt bis 10 Liter zollfrei.

 

Ohne grenztierärztliche Untersuchung dürfen Hunde, Katzen, Kleintiere und Reitpferde unter Berücksichtigung folgender Maßnahmen mitgebracht werden:



Für Hunde und Katzen ist eine Tollwutschutzimpfung erforderlich, die min. 30 Tage alt sein muss, und höchstens ein Jahr alt sein darf. Für Hunde sind Maulkorb und Leine mitzuführen.

Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen, Ziervögel usw. dürfen bis zu zwei Stück pro Person mitgeführt werden.

Für den Transport von Reitpferden genügt innerhalb der EU ein Impfpass. Bürger aus Drittländern müssen ein Vormerksverfahren "Carnet ATA" bei der Wirtschaftskammer des Heimatlandes beantragen und beim Zollamt eine grenztierärztliche Untersuchung (gegen Voranmeldung) durchführen lassen.

 

In allen Städten, Gemeinden und größeren Orten Oberösterreichs gibt es Ärzte und Apotheken.



Die Notrufnummer der Rettung bzw. des Notarztes lautet 144. Auskünfte zu regionalen Notdiensten erhalten Sie bei den örtlichen Gendarmerie- und Polizeidienststellen. Auch im Telefonbuch oder in oberösterreichischen Tageszeitungen sind die Einsatzzentralen angeführt.

Abwechselnde Nacht- und Sonntagsdienste der Apotheken garantieren eine flächendeckende Versorgung mit Medikamenten. Auch hier erfahren Sie die aktuellen Öffnungszeiten aus oberösterreichischen Tageszeitungen.

 

Beim Grenzübertritt sind für Kraftfahrzeuge keine Zolldokumente notwendig. Führerscheine und Zulassungsscheine fast aller Länder werden anerkannt.



Straßenverkehrsregeln in Österreich sind im allgemeinen jenen, den in den übrigen europäischen Ländern gebräuchlichen, gleich. Vorsicht ist bei Alkohol am Steuer geboten: Die Blutalkoholgrenze beträgt 0,5 Promille.

Vorgeschrieben ist das Anlegen der Sicherheitsgurte in PKW sowie das Tragen von Sturzhelmen auf einspurigen Kfz. Darüber hinaus ist es dem Lenker eines PKW untersagt, während der Fahrt ein Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung zu nutzen. Bei Schneelage sind Winterreifen unbedingt ratsam.

Für PKW und Motorräder gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten: auf Landstraßen 100 km/h, auf Autobahnen 130 km/h und in Ortsgebieten 50 km/h.

 

In Oberösterreich gelten im Laufe eines Jahres dreizehn gesetzliche Feiertage.



Es sind dies der Neujahrstag am 01. Jänner, der Tag der Heiligen Drei Könige am 06. Jänner, der Staatsfeiertag am 01. Mai, Mariä Himmelfahrt am 15. August, der Nationalfeiertag am 26. Oktober, Allerheiligen am 01. November, Mariä Empfängnis am 08. Dezember, der Christtag am 25. Dezember sowie der Stephanitag am 26. Dezember.

Die genauen Termine von Ostermontag (zumeist Ende März - Anfang April), von Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und Fronleichnam (zwischen Mai und Juni) sind abhängig vom aktuellen Kirchenjahr und in österreichischen Kalendern abzulesen.

 

Das Netz der Österreichischen Bundesbahnen umfasst rund 5.800 km Bahnstrecken und ist direkt an das gesamte europäische Eisenbahnnetz angeschlossen.

Durch Oberösterreich verläuft die Westbahnstrecke Wien - Salzburg, weiters die Verbindung von Wels nach Passau mit allen Zugführungen Wien - Deutschland.

EC-Stationen sind Linz, Schärding, Attnang-Puchheim und Wels. Ab Linz gehen Anschlusszüge ins Mühlviertel. Von Attnang-Puchheim bestehen Verbindungen ins Salzkammergut und ins Innviertel.

Euro City-Züge führen Speisewagen, nationale Züge bieten wahlweise Speisewagen oder ein Bordservice mit Snacks und Drinks. Nachts fahrende Züge verfügen über Schlaf- oder Liegewagen. Fahrpläne finden Sie unter www.oebb.at

 

Notrufnummern in Österreich sind dreistellig und ohne Vorwahl anzuwählen.



Rettung/Notarzt: 144

Feuerwehr: 122

Polizei/Gendarmerie: 133

Ärzte-Funkdienst: 141

Bergrettungsdienst: 140


Auskünfte über lokale ärztliche Bereitschaftsdienste erhalten Sie bei den örtlichen Gendarmerie- und Polizeidienststellen, im Telefonbuch und in Tageszeitungen.


 

Postämter in Oberösterreich haben grundsätzlich von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Das Postamt am Linzer Bahnhof ist an Werktagen bis 21.00 Uhr geöffnet. Auch werden dort an Samstagen, Sonn- und Feiertagen (eingeschränkte) Leistungen angeboten. Briefmarken sind in den Postämtern erhältlich. In allen Orten finden Sie die gelben Briefkästen.

Das Telefonfestnetz von Jet2Web Telekom ist nach den Tarifzonen Geschäfts- und Freizeit sowie nach 2 Inlands-und 17 Auslandszonen gestaffelt. Bei Münz- und Wertkartentelefonen gibt es nur eine Inlandszone. Darüber hinaus gibt es diverse private Anbieter für Festnetz- und Mobiltelefone, mit unterschiedlichen Tarifen. GSM-Handys können, sofern das Gerät freigeschalten ist benutzt werden.

 

Oberösterreich liegt in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ).

Die Zeitumstellung von Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) auf die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) findet immer am letzten Sonntag im Oktober statt. Um 3:00 Uhr wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt, das bedeutet: die Nacht ist eine Stunde länger. Die Umstellung auf Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) erfolgt jeweils am letzten Sonntag im März, dann wird die Uhr um 2:00 Uhr um eine Stunde vorgestellt.


In den kommenden Jahren sind folgende Zeiten gültig:

MESZ: 31. März 2008 bis 25. Oktober 2008
MEZ: 26. Oktober 2008 bis 29. März 2009
MESZ: 30. März 2009 – 26. Oktober 2009
MEZ: 27. Oktober 2009 – 28. März 2010


Die Umstellung erfolgt immer in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

 

Seit 1. Jänner 1997 ist die Benützung der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich mautpflichtig.

Die Mautgebühr wird mit dem Kauf einer Klebevignette und deren Anbringen auf der Windschutzscheibe des PKW entrichtet. Bei Motorrädern ist die Vignette an einem gut sichtbaren Bestandteil anzubringen.

Folgende Formen der Autobahn-Vignette stehen zur Auswahl:
Jahres-Vignetten; Zwei-Monats-Vignetten; 10-Tages-Vignetten

Im Ausland sind Vignetten bei Autofahrerklubs sowie bei grenznahen Tankstellen, in Österreich beim ÖAMTC und beim ARBÖ sowie in Postämtern, Trafiken, Tankstellen usw. zu erhalten.

Unter www.vignette.at finden Sie aktuelle Informationen zu Gültigkeitsdauer und Preisen der österreichischen Autobahn-Vignette.

 

Grundsätzlich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Dennoch ist eine Schutzimpfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu empfehlen.

FSME ist eine Viruserkrankung, die zur Entzündung des Gehirns und des Zentralnervensystems führt. Der Krankheitserreger lebt im Kreislauf zwischen Säugetieren und Zecken. Letztere sind es, die das Virus auch auf den Menschen übertragen. Das Virus ist über den gesamten europäisch-asiatischen Kontinent verbreitet. Jeder, der sich öfter in der freien Natur, aber auch in Parks oder Gärten aufhält, ist stark gefährdet, von einer Zecke gebissen zu werden.

Die Schutzrate des Impfstoffs gegen die Zecken-Enzephalitis beträgt nahezu 100%. Betreffend die genaue Indikationsstellung und andere mögliche Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt.

 
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